Der Weltweihnachtscircus hat im Januar verkündet, Tiershows zu streichen. Letztes Jahr hat der Gemeinderat die lebendige Krippe auf dem Weihnachtsmarkt in Stuttgart verboten. Es ist Zeit, den tierfreundlichen Kurs in Stuttgart auf das ganze Jahr auszuweiten: Im Gemeinderat wird ab Ende März über ein mögliches Verbot von Tiershows für Stuttgart disskutiert.
Am Samstag zieht eine lautstarke Demo vom Kollektiv Tierbefreiung und Animal Rights Watch Stuttgart durch die Innenstadt. Sie fordert: Tierfeindliche Showeinlagen im Zirkus, bei Pferdeshows wie Cavalluna, Messen mit Tieren (wie die im November stattfindende Animal Messe) und die Zurschaustellung von Tieren bei Festumzügen müssen verhindert werden.
„Pferde mit Peitschen in der Manege zu unnatürlichen Tricks zu zwingen und Tauben für Zaubertricks zu quälen, ist nicht zeitgemäß. Kamele, Vogelspinnen und ängstliche Kaninchen wollen nicht in grellen, vollen Messehallen vor sich hinvegetieren, damit sie beobachtet und angefasst werden können.“ so Emilia Schüler, Pressesprecherin des Kollektiv Tierbefreiung Stuttgart. „Wir möchten, dass die Stuttgarter Politik Verantwortung übernimmt und der Ausbeutung von Tieren zu Unterhaltungszwecken ein Ende setzt“.
Auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart gilt seit 2019 ein kommunales Wildtierverbot. Wir appellieren nun an den Gemeinderat, den nächsten Schritt zu wagen, sich zukunftsorientiert zu zeigen und ein generelles Tierschauverbot zu erlassen [1]. Stuttgart soll Vorläufer im Thema Tierschutz werden und die Ausbeutung von Tieren zu Unterhaltungszwecken unterbinden.
Das Kollektiv Tierbefreiung Stuttgart ist eine Ortsgruppe des Vereins die tierbefreier*innen e.V.. Wir setzen uns friedlich durch gezielte Kampagnen gegen die Ausbeutung von Tieren in Stuttgart ein und legen den Fokus aktuell auf Tiere in der Unterhaltungsbranche.
Quellen:
[1] https://tiere-im-kollaps.org/Presse/2026/tierschauverbot/


