Selbstverständnis
Der Klimakollaps wird die industrielle Tierausbeutung zwangsläufig beenden. In dem kurzen Zeitraum der uns bleibt, wird keine gesellschaftlich akzeptierte, oder politisch veranlasste pflanzliche Agrarwende eintreten.
Wir konzentrieren uns daher auf konkret umsetzbare Projekte, die möglichst schnell Tieren helfen können.
Darüber hinaus streben wir die Bildung solidarischer widerstands- und handlungsfähiger aktivistischer Strukturen an.
Intersektionalität
Wir setzen uns für Tierbefreiung und gegen jede Form der Tierausbeutung ein. Wir sind als intersektionelles Bündnis ein Teil linker Kämpfe und verstehen unseren Kampf daher auch als queerfeministisch, antifaschistisch, antirassistisch und antikapitalistisch. Daher sind Personen und Gruppen mit speziesistischen, sexistischen, rassistischen, antisemitischen, LGBTIQA*-feindlichen, totalitär-religiösen oder anderen antiemanzipatorischen Hintergründen ausgeschlossen.
Kampagnen
Wir konzentrieren uns auf konkrete Kampagnen die Tieren in absehbarem Zeitrahmen helfen. Wir setzen explizit nicht auf allgemeine groß gesteckte Ziele wie ein pflanzliches Ernährungssystem, die wir vor dem Kollaps der gesellschaftlichen Systeme sowieso nicht mehr erreichen können. Wir wünschen uns eine Gesellschaft in der Tiere und Meschen aus allen Nutzungs-, Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen befreit sind und wollen die verbleibende Zeit nutzen um Schritte in diese Richtung vorzunehmen.
Aktionskonsens
Bei unseren Aktionen handeln wir stets gewaltfrei und halten uns an den Aktionskonsens.Wir verzichten auf Konsumkritik, richten unseren Widerstand gegen die ausbeuterischen Systeme und solidarisieren uns mit anderen Befreiungsbewegungen.
Kollaps-Akzeptant
Wir streben die Stärkung solidarischer, widerstands- und handlungsfähiger aktivistischer Strukturen an die sich gemeinsam auf anstehenden Systemkollaps vorbereiten können. Zu akzeptieren, dass wir als Tierbewegung nicht die bisher angenommenen Ziele erreichen werden ist ein emotional belastender Prozess. Wir schaffen Räume in denen Menschen diesen Prozess gemeinsam angehen können, wo sie emotional aufgefangen werden und sich gegenseitig unterstützen können.
Breites Bündnis
Daher bezeichnen wir uns als ein Kollektiv – bei dem Menschen und Gruppen mit verschiedenen Hintergründen zusammenkommen und als Bündnis agieren. Das Kollektiv strebt an, Orte für Begegnung, Austausch und Zusammenarbeit zu schaffen.

